9 Februar 2026

Die Berliner Mauer – ein bedeutendes Kapitel der deutschen Geschichte

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Die Berliner Mauer war eine Befestigungsanlage, die 1961 vom russisch-sowjetischen kommunistischen Regime in Berlin errichtet wurde, um den Übertritt der Bevölkerung von der DDR (Deutsche Demokratische Republik, kontrolliert von der UdSSR) in die BRD (Bundesrepublik Deutschland, eine unabhängige Demokratie) zu verhindern. Der Bau der Mauer führte zur Trennung von West- und Ostberlin und umschloss die drei Sektoren West-Berlins. Dies führte zu einer katastrophalen Versorgungslage für die Bevölkerung. Die Mauer bestand fast 30 Jahre lang, und ihr Fall wurde zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung, des Zerfalls der UdSSR und des Triumphs der Demokratie über die Tyrannei einer totalitären Herrschaft. Mehr über die Mauer und ihre Rolle in der deutschen und Berliner Geschichte berichtet iberlin.eu.

Die Teilung Berlins

Laut radiosvoboda.org wurde Berlin 1945 von der Roten Armee besetzt, die etwa 80 % der Stadt zerstörte und zahlreiche Gewaltakte gegen Frauen verübte (etwa 130.000 Frauen wurden vergewaltigt). Die Teilung der Stadt war das Ergebnis der Vereinbarungen zwischen den Alliierten der Anti-Hitler-Koalition: der UdSSR, den USA, Großbritannien und Frankreich. Die Sowjets kontrollierten Ostberlin, während Westberlin von den USA, Großbritannien und Frankreich verwaltet wurde.

Westberlin war vollständig von DDR-Gebiet umgeben. Juristisch war es kein Teil der BRD, faktisch jedoch eine westliche Enklave. Die Grenze zwischen West- und Ostberlin erstreckte sich über 44,75 km, die Gesamtlänge der Westberliner Grenze betrug 164 km. An dieser Grenze gab es 81 Straßenübergänge sowie 13 Übergänge in der U-Bahn und der S-Bahn. Zwischen 1945 und dem Bau der Mauer flohen etwa 3,5 Millionen Menschen aus der DDR nach Westberlin.

Vorgeschichte des Mauerbaus

Im Juni 1948 verschärften sich die Spannungen zwischen der UdSSR und den Westmächten, insbesondere durch die Währungsreform in den Westzonen und die Einführung der Deutschen Mark. Dies führte zur Berliner Blockade durch die UdSSR. Parallel dazu wurde die BRD 1949 gegründet, während im selben Jahr die DDR ausgerufen wurde.

Ab 1958 verschärfte sich der Konflikt. Die Sowjets unter Nikita Chruschtschow forderten die Demilitarisierung Berlins, was von den Westmächten abgelehnt wurde. In den frühen 1960er Jahren verschärfte die DDR-Regierung unter Walter Ulbricht die Einschränkungen für Ost-West-Kontakte und bereitete den Bau der Mauer vor.

Der Bau der Berliner Mauer

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begannen Soldaten, Polizisten und Grenztruppen mit dem Bau der Berliner Mauer. Straßen und Schienenwege wurden blockiert, Drahtzäune errichtet und Eingänge von Gebäuden, die auf der Grenze lagen, zugemauert. Innerhalb weniger Tage war Westberlin mit Stacheldraht umgeben, und in den folgenden Jahren wurde die Mauer aus Beton errichtet.

Leben mit der Mauer

Der Übertritt nach Westberlin war nur mit Genehmigungen möglich, die fast ausschließlich Rentner erhielten. Illegale Fluchtversuche wurden mit bis zu 8 Jahren Haft bestraft, und Grenzsoldaten hatten den Befehl, auf Flüchtende zu schießen. Je nach Quelle wurden zwischen 274 und 1613 Menschen an der Grenze getötet. Dennoch gelang es etwa 175.287 Menschen, die Mauer zu überwinden.

Besonders spektakuläre Fluchtversuche umfassten Tunnelgrabungen, Flüge mit Hängegleitern oder Ballons, das Überqueren von Seilen zwischen Gebäuden oder das Durchbrechen der Mauer mit Fahrzeugen.

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